Es ist nun der 4. Mond des 5. Monats im Jahre x vergangen. Ich habe meine Gruppe verloren und streife alleine hier im Dschungel herum. Jeden Tag kommen mir neue Dämonen unter die Augen, schrecklich anzusehen und noch schrecklicher im Kampf. Auch einige bekannte Krieger traf ich auf meinem Wege, jedoch mit schwarzen Augen und verfaultem Fleische, die mir nach dem Lebenssaft trachteten. Bis jetzt konnte ich noch alle abwehren. Doch jeder Tag könnte mein letzter sein.
Ich habe meine Gruppe auf dem Weg nach Travincal verloren, wo wir die Höllenpforte durchschreiten wollte. Ich wandere weiter in diese Richtung in der Hoffnung einmal dort anzukommen und meine Kameraden dort anzutreffen.
Es ist schon der 8 Tag im Dschungel und endlich habe ich die Tore Travincals gefunden. Mit Ranken überwuchert und von toten Leibern verdeckt. Die einst so stolze Stadt des Lichtes. Die heiligste Stadt der Zakarum nur noch ein Anblick der Zerstörung und des Bösen. Meine Kameraden mussten schon hier gewesen sein denn viele tote Dämonen pflastern den weg durch Travincals Straßen. Aber auch einige unserer Krieger ließen ihr Leben. Ich suche nun den Tempel des Lichtes wo Die Höllenpforte aufgetan wurde.
Ich habe es geschafft ich habe die Höllenpforte gefunden. Einige Dämonen bewachten sie. Doch einen Lichtblick für die Welt sah ich. Den toten und grässlichen Leib des Herren des Hasses fand ich dort liegen unter den wütenden Dämonen. Die Schlacht muss gewaltig gewesen sein. Die eine hälfte des riesigen Raumes war mit Leichen bedeckt, die andere hälfte zerstört.
Es ist schlimmer als jeder Alptraum sein kann. Ich bin in der Hölle. Seelen die vor Schmerzen schreien und nach Erlösung flehen. Dämonen von solcher Grausamkeit und solcher Größe wie sie nie ein Mensch zuvor gesehen. Ich war schon dem Ende nah. Ich kämpfte und fand eine Stelle von der aus ich viele Untote und Dämonen bezwingen konnte doch meine Kraft war am Ende. Und als ich schon den ersten Dämon mit seinen Krallen über meinen Leib herfallen wollte, wurde er von etwas getroffen. Sein Körper flog weit ins Schlachtfeld hinein wo er zu liegen kam. Ich sah auf und erblickte ein leuchtendes Schwert in seiner Brust. Als plötzlich ein Engel über meinem Haupt schwebte und sich sein Schwert aus dem toten und von Blut überströmten Leichnam des Dämons herauszog. Er rette mir das Leben und führte mich zu einer Festung, die letzte Festung des Himmels vor der Hölle.
Einige meiner Kameraden waren dort schwer verwundet. Sie berichteten dass sie den Herrn des Hasses besiegten dass er aber sehr viele von ihnen dahinraffte. Und die letzten die sich noch Kampfbereit zeigten fanden hier in der Hölle ihren Tod. Nur die wenigen, die wie ich das Glück hatten von einem der Himmelsgarde gerettet zu werden, überlebten.
Ich weiß weder Zeit noch Jahr. Hier in der Hölle ist immer Nacht. Und es ist kaum eine Auge zu zu tun, da das Geächze und Gestöhne der gequälten Seelen der Hölle die Luft durchdringen. Eines weiß ich, ich bin mit Sicherheit schon viele Monde hier unten. Die meisten meiner Kameraden haben sich erholt. Wir haben jetzt ein Ziel vor Augen, der Seelenstein Mephistos befindet sich in unserer Gewalt. Er soll zur Höllenschmiede gebracht werden, wo er zerstört wird.
Einer der Engel begleitet uns um uns den Weg zu zeigen, leider ist ihm aber der Zutritt zur Schmiede verwehrt da seine spirituelle Energie dort vernichtet würde. Das ist ein schwerer Nachteil, da wir seine Fähigkeiten der Zauberei und der Schwertführung gut gebrauchen könnten. Doch wir alle sind voller Mut und Zuversicht dass unsere Mission erfolgreich sein wird.
Wir kämpfen jetzt schon den 5 Tag gegen die Horden der Höllenschmiede. Die Verluste auf beiden Seiten sind schrecklich. Doch unsere Krieger schlagen sich tapfer und haben bereits einen großen Teil der Höllenschmiede in ihrer Gewalt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bist wir auf Hephaisto den Höllenschmied treffen.
Eintrag: Es ist der 25. Tag des 11. Monats im Jahre x. Ich bin nicht der wahre Besitzer dieses Buches. Ich erlaube mir nur hier die Geschichte des tapfersten Kriegers in der Hölle zu Ende zu schreiben. Ich bin ein KoR. Einer der Gruppe die erst später nach Travincal kamen und dadurch erst später durch die Höllenpforte schritt. Jedoch waren wir die letzte Gruppe die noch zur Schlacht um die Höllenschmiede geschickt wurden. Die wenigen Krieger die die Schlacht begonnen hatten schlugen sich tapfer. Obwohl sie weit in der Unterzahl waren schafften sie es sich bis zur letzten Bastion der Schmiede vorzukämpfen. Als wir eintrafen, um die handvoll Helden, die noch übrig waren, im Kampf zu unterstützen, sahen wir den Entscheidenden Kampf zwischen den Helden und den Dämonen der Höllenschmiede. Eigentlich nur noch zwischen dem Helden und den Dämonen der Höllenschmiede. Er war wie im Rausch er schlachtete die Dämonen und kämpfte wie ich noch keinen zuvor gesehen.
Er bewegte sich mit der Geschwindigkeit eines Dämons und kämpfte wie ein Krieger des Himmels selbst. Er war schon sehr stark verwundet und blutete aus allen Wunden. Doch er gab nicht auf und stürzte sich mit letzter Kraft auf den Höllenschmied selbst. Mit einem letzten Schrei „Friede“, der so schrecklich war das er durch Mark und Bein ging und doch die Botschaft des Friedens wiedergab durchbohrte er mit seinem Schwert den Brustkorb des Höllenschmiedes. Als sein Schwert den Brustkorb des Oberdämons durchstieß blendete ein Licht meine Augen und der Dämon Sank leblos zu Boden. Der Held der die Schlacht als letzter gewann sank auf die Knie, erblickte uns. Er lächelte seine Augen funkelten und er sank zu Boden und erlag seinen Wunden. Er war es der es uns ermöglichte den Herrn des Hasses für immer aus der Welt zu bannen und er war es der einen den bösesten aller Dämonen der Hölle alleine besiegte. Dies ist der Beweiß:
MadDog