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"Und was soll jetzt folgen ?", die Amazone schaute dem letzten Trupp hinterher dessen Staubspur gerade noch am Horizont zu erkennen war. "Wir ruhen uns aus und morgen suchen wir die Gegend ab !" antwortete der Druide.
Es waren nicht mehr viele Monster inder Ebene - doch die restlichen wurden gefunden und konnten keinen Schaden mehr anrichten.
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit trafen die sechs Helden auf eine Karawane von Händlern die sich gegen Orks verteidigten. Wie zuvor schritten die Kämpfer ein und bewarten die Reisenden vor weiteren Schaden.
Zum Dank erhielten sie einen eigenen Wagen vollgepackt mit Lebensmitteln und enterschiedlichen Gütern, den sie annahmen. Der Anführer der Händler, ein gewisser Thomasch erzählte das ca. drei Tagesreisen entfernt, mehrere Monster gesehen wurden di eeinen alten Bergwerksstollen bewachten. Viele Tote sollen vor dem Eingang gelegen haben, doch vom Inneren ist nichts zu erkennen gewesen.
Nur dies erfuhren die sechs noch, es sei dort bitterkalt, viel Schnee sollte dort rumliegen und der Eingang läge etwas oberhalb von der Hauptstr.; im Wagen befänden sich warme Sachen, die bestimmt hilfreich wären.
"Da ist doch die nächste Aufgabe !", rief der Barbar jund umfaáte den Griff seines Schwertes fester. Er schien sich wie ein kleines Kind zu freuen und konnte kaum noch stillstehen.
"Wie auch immer, laát uns die Ausrüstung kontrollieren und uns dann auf den Weg machen !", sprach der Druide und stieg in den Wagen. Drei Tage später kam ein kleiner dunkler Wald in sicht und dahinter lag genügend Schnee, sodaá er bestimmt Jahre nicht mehr wegschmelzen würde.
Der Stolleneingang befand sich wie beschrieben hinter dem Wäldchen und wie beschrieben gingen Monster dort ein und aus.
Es dauerte nicht lang und die Untiere im Eingangsbereich waren niedergesreckt. Der Barbar ging in den Tunnel und kam kurz darauf wieder zurück... " Da befindet sich ein riesiges Tor im Fels. Eine Tür ist da eingebaut, aber fest verriegelt !" Unentschlossen standen die sechs vor der Tür.
Plötzlich waren schabende Geräusche hinter der Tür zu hören. Irgendjemand oder irgendetwas wollte die Tür öffnen. Die Gefährten drückten sich dicht an die Wand und warteten. Die Tür wurde geöffnet und ein mittelgroáer Kobold stecke seinen Kopf hinaus. Das hätte er lieber sein lassen sollen, der Stab einer der Zauberinnen traf ihn hart und streckte ihn nieder.
Die sechs Helden schoben sich nun ihrerseits durch die Öffnung und standen in einem langen breiten Gang. Die Luft war so kalt das man den eigenen Atem sehen konnte.Die eine Hälfte des Ganges führte nach oben, die andre nach unten tiefer in die Erde. Die Sechs wählten den Gang nach unten und tasteten sich langsam weiter.
Um eine Biegung gehend trafen sie auf eine Kreuzung und auf der Kreuzung standen 3 große Monster, fast wie Yetis aussehend. Der Kampf begann, doch nicht lange dauerte er, dann äscherte eine Feuerwand die drei Monster ein. Weiter und weiter gingen die sechs in den Berg hinein und immer mehr Monster wurden gesehen und getötet. Jede Kreuzung war besetzt, und in einzelnen Gängen waren Horden von Gegnern, aber bis zu diesem Zeitpunkt waren die Verluste nur auf der gegnerischen Seite zu verzeichnen.
Am Ende des nächsten Ganges konnte man eine Treppe sehen die nach unten führt. Die Gefährten betraten diese und stiegen hinab ins Ungewisse. Grüne Monster empfingen sie am Fuá der Stufen, sie trugen alle Krücken und leisteten keine Widerstand gegen die Klinge des Barbaren - doch kaum das sie vernichtet wurden richteten sie sich wieder auf. Nachdem 20sten mal ließ der Krieger endlich von den Übeln ab, denn es hatte keinen Sinn, sie hielten die Truppe nur unnötig auf und kosteten Kraft - die keinen Erfolg versprach.
Durch 2 Ebenen dieser Katakomben hatten sich unsere Helden gekämpft als sie eine Frauenstimme um Hilfe rufen hörten !
"Da braucht jemand hilfe ! Wie ist denn hier jemand an den Monstern vorbeigekommen ?" fragte der Totenbeschwörer.
Doch die Frage erübrigte sich. Auf einer Insel mitten in einem Fluá stand eine Frau, eingeschlossen in dickes Packeis war nur noch der obere Teil des Brustkorbes erkennbar, und der Kopf.
"Ich bin Anya und wurde mittels Fluch in diesen Eisklotz verwandelt." in den nachfolgenden 2 Stunden erfuhren sie die Leidensgeschichte dieser Frau. "Die Händlerin Malah ist meine einzige Hoffnung. Sie braut Tränke und bestimmt kann einer von ihren geheimen Braukünsten mich erlösen"
Die sechs Kameraden schauten sich an und beruten sich. Was sollte geschehen ? Wie lange würde es dauern nach Harrogath zurückzukehren ? Doch die Magierinnen unterbrachen das Gemurmel "Wir werden gehen, wir können über weite Strecken teleportieren, also was bietet sich besser an. Doch es wird trotzdem seine Zeit dauern... Und es ist gefährlich denn wer weiá wo wir auftauchen. In einem festen Objekt manifestiert ist es unser sicherer Tod."
Gesagt getan. Die Magierinnen machten sich auf den Weg und das nur noch das knallen der Zauber hallte durch das weite Tunnelsystem. Die vier übrigen blieben zurück und hielten Wache. Sie erzählten auch von ihren Schlachten, vorallem um Harrogath und den Kampf im Hochland.
Der Druide und der Barbar waren nach bestimmt 2 Tagen nach oben gegangen und schauten nach dem Wagen, packten Proviant und Sachen ein und liefen wieder hinab.
Sie vreloren jegliches Zeitgefühl doch irgendwann kam das gewünschte Knallen, das sie so lange nicht gehört hatten zurück. Insgesamt sechs Tage waren sie schon hier und nun endlich schienen die Magierinnen zurückzukommen.
So war es auch, die letzten Meter stürzte eine Zauberin nach vorne und blieb schwer atmend liegen.
Unter ihrem Vorhand konnte sie eine Flasche hervorziehen und mit schmaler zittriger Hand in die Höhe strecken.
Der Totenbeschwörer nahm die Phiole ab und goá den Inhalt über das verfluchte Eis, es löste sich auf.
Von der Zauberin erfuhren sie das ihre Begleiterin auf der Hauptstr. steht und sich in die Schlacht geworfen hat , denn dort kamen zeitgleich mehrere Orkbanden an und wollten in den Stollen.
Anya war befreit und die 5 Helden und die Gerettete liefen langsam zum Ausgang. Getragen wurde Anya und die Magierin vom Barbaren bis kurz vor dem Ausgang, dann spähten sie hinaus.
.... "Los, los ! Zu den anderen; rettet Anya - ich halte sie auf ! ALLEIN ", brüllte die Zauberin ihrer Begleitung zu. Im Augenwinkel knnte diese nur noch die erste Feuerwalze sehen die den ersten
Ansturm niederstreckte. Wohl war ihr dabei nicht, ihre Gefährtin zurückzulassen, doch die Rettung war wichtiger.
Vor dem Stollen entbrannte eine wilde Schlacht. Feuerzungen und Blitze zuckten aus dem Stab und streckten die Gegner Reihenweise nieder. Plötzlich war sie umringt und ihren Rücken traf etwas hart, so
daß sie zu Boden ging.
Blitzschnell reagierte sie und teleportierte sich ein Stück weg, als auch schon ein Meteor an eben dieser Stelle einschlug. Qualmend blieben die Orks im Ring liegen.
Im nächsten Augenblick traf die tapfere Kriegerin etwas am Kopf und es wurde dunkel - ihr Bewußtsein schwand dahin.....
Dicker beißender Rauch lag vor dem Stollen und vernebelte die Sicht. Von dem kleinen Wäldchen gegenüber dem Berg war nichts mehr übrig außer qualmende Stümpfe im geschmolzenen Schnee.
überall lagen Orks herum, verbrannt, erfrohren - doch von der Magierin war keine Spur zu sehen.
In fast einer Meile Entfernung war der Wagen zu sehen. Die Amazone machte sich auf den Weg und kehrte mit dem Karren an ihrer Seite zurück.
Zwei Tage legten sie Rast vor dem Stollen ein und versuchten ihre letzte Gefährtin zu finden, aber es war unmöglich sie aufzuspüren und so machten sie sich auf den Rückweg nach Harrogath.
Wolveblade