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.. Plötzlich Schreie - die Bewohner Tristrams werden unfreiwillig aus ihren Betten getrieben, die Neugier packt sie. Sie starren gebannt aus ihren Fenstern
doch sie können nicht erkennen woher die Hilferufe kamen. Einen Moment wieder Stille die fast ein wenig unheimlich scheint, erneut ertönen Schreie diesmal
scheinen sie allerdings noch verzweifelter zu sein. Dann ein roter Blitz in der Nähe der Dorfkirche, einige Bewohner verlassen ihre Häuser und bewegen sich
zum Ort des Geschehens. Mit offenen Mäulern starren sie die dunkle Gestalt am Eingang ihrer Kirche an, aber der ließ sich durch nichts und niemanden an
seinem Voraben hindern.
Wieder ertönen verzweifelte Rufe - aus der Kirche. Dann sind Umrisse einer Gestalt erkennbar die anscheinend vor etwas flüchtend
zum Ausgang der Kirche zuläuft, der dunkle Ritter rührte sich nicht - bewegungslos stand er einfach nur da kurze Zeit erkannte man einen rötlichen Schein in
seinen Augen. Dann zog er sein Schwert, die flüchtende Kreatur aus dem Inneren der Kirche kam dem Ausgang immer näher und die Bewohner schienen zu
ahnen um wen es sich handeln würde, einer der Freiwilligen der die Geheimnisse der entweiten Kirche erkunden
sollte.
Mit letzten Kräften und aufgerissenem Mund rannte er sein Ziel die ewige Dunkeltheit der Nacht vor den Augen durch den Ausgang Kirche. Fast war
er nun wieder in den Armen seiner Gemeinde in der er großgeworden war, wo er Freunde gefunden und sich eine Zukunft aufgebaut hatte, er besass eine
wunderschöne Frau und zwei gesunde Kinder, doch in diesem Augenblick der Hoffnung sah man wie der dunkle Ritter mit einer Eleganz wie noch keiner es
zuvor gesehen hatte, der vor der Macht der großen Drei fliehenden Kreatur, die Kehle aufschlitzte, er lächelte zufrieden als er den fast schon leblosen Körper
seines Feindes zu Boden
sinken sah.
Die Augen weit aufgerissen, den Arm ausgestreckt zu seiner Frau und die Zunge aus den Halse hängend, etwas unverständliches stotternd sank er
langsam zu Boden und düngte die Streuwiese der Kirche mit seinem Lebenssaft. Als die Dorfbewohner mit Tränen in den Augen ihre Häupter wieder
erhoben, war der dunkle Ritter schon in der Dunkelheit verschwunden.
Keiner kann seinem Schicksal entrinnen, es gibt keinen Aufschub, keine Gnade, keinen Zauber, keine Möglichkeit ihm zu entkommen. Für die Sterblichen ist
der Tod die Erlösung von einem Leben voller Qualen, was die hinterbliebene Witwe mit ihren Kindern auch dazu veranlasste sich selbst zu richten. Vor dem
Tod Angst zu haben ist eine Schwäche der Sterblichen wie ihre Sterblichkeit selbst, es ist einer der vielen Nachteile der ihre Existenz auszeichnet, das ganzes
Leben lang zu feige mit allem Schluss zu machen und darauf wartend bis eine Krankheit sie dahin rafft gibt es aber schon seit einiger Zeit eine Möglichkeit
diese lebenslangen Qualen zu beenden.
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