Knights of the Righteous Way
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Wie es begann ...

Die Probezeit - oder wie alles begann

Seit 19 Wintern zog er durch die Wildnis rings um sein Dorf Trakene. Da das Vieh jedes Jahr aufs neue von Wölfen gerissen wurde, machten sich die Männer des Dorfer immer wieder auf den Weg die Rudel niederzustrecken. Mit scharfer Klinge hatte er, dessen Namen bereits vergessen hatte, viele dahingerafft und so wurde er nur W O L V E B L A D E genannt.

Eines Tages begegnete er in einem nahen Wäldchen einen Krieger. Hocherhobenen Hauptes durchschritt dieser das öde Land. Aus unbekanntem Grund sprach WolveBlade den Krieger an. Er erzählte ihm von den KoR und das die Gilde sich gebildet hatte um allen Übeln der Welt zu trotzen. WolveBlades Augen leuchteten und so fragte er "Wo kann ich hingehen, um ein ebensolcher Kämpfer werden wir ihr es seit ?" Er beschrieb ihm den Weg und sagte er solle seinen Namen nennen: Karohn!

Der junge man eilte gleich nach Hause um seine Taschen zu packen und sich auf den Weg zu machen. Das Dorf richtete ein Fest aus um zu zeigen wie sehr es sich für WolveBlade freute und ihren helden zu feiern. Am zweiten Tag nach der Feierlichkeit machte sich Blade auf den Weg. Vierzehn Sonnenauf- und -untergänge hatte er gesehen, als ein Gildenhaus in Sicht kam.

Rings um das Gebäude standen Schwertkämpfer und Bogenschützen, Lanzenträger und Kleriker. Sie trainierten wild und ohne Unterlaß - beachteten ihn nicht. WolveBlade betrat die Vorhalle des Hauses und wurde von zwei Posten angehalten. "Was ist ihr Begehr Bürger ?" hallte die tiefe Stimme eines Ritters. "Ich möchte mich in die Kunst des Kampfes unterweisen lassen. Ich sprach mit einem Gildenmitglied, Karohn war sein Name. Er schickte mich hierher, damit ich mein Glück versuchen könne..." "Nun dann, WolveBlade. Vielleicht habt ihr wirklich Glück. Hinter dieser Tür findet ihr eventuell einen Lehrer, wenn nicht..... Ach kommt dann wieder zu mir !" Vorsichtig schob WolveBlade, wie ihm geheißen, die Tür auf und spähte in den Raum dahinter.

Eine Kriegerin saß dort und er trat ein. Verlegen stand er starr im Raum und blickte auf eine ganze Reihe von Gemälden und Statuen, aufgereiht an den Wänden des mittelgroßen Saals.

Fragend blickte die Amazone auf. Wolveblade war zu fasziniert von all den Heldenabbildungen, brachte kein Wort heraus. Erst nach mehrmaliger Aufforderung stammelte er die wenigen Worte die auch schon der Posten gehört hatte. "Wie kommt ihr darauf das wir jemanden wie euch brauchen ?" "Ich bin motiviert, habe mein Dorf bereits gegen Wölfe verteidigt und fragte mich ob das denn schon alles gewesen sei. Dann traf ich Karohn !" "Karohn ?" fragte die Ama " Er ist mein Schüler... Nun denn, wir werden es mit dir versuchen ich werde euer Mentor. Doch versteht wenn ihr nach einer gewissen Zeit uns wieder verlassen müßt, betrachtet es als Test." WolveBlade bedankte sich für die Chance und ging mit geschwollener Brust zum Ausgang. "Nun, hattet ihr Glück ?" fragte der Posten. "Ja, ich habe einen Mentor gefunden, morgen beginnt meine Ausbildung." Und so sollte seine Ausbildung beginnen auf dem Weg ein Streiter des Lichtes zu werden - nach eigenem Wunsch ein Paladin.

Die Ausbildung war hart. Umgang mit dem Schwert, Speer, Knüppel, richtige Verteidigung mit dem Schild, Umgang mit Pferden, Tragen von Rüstungen und die richtige Pflege standen von morgens bis abends auf der Tagesordnung. Zudem galt es die Ritter, Mentoren, Herzöge und Botschafter sowie die Gäste der Gilde zu versorgen. So verbrachten er und die anderen Knappen Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat ihre Zeit. Außerhalb des Gildenhauses wurden die Waffentechniken trainiert, in den Katakomben wurden sie in die Künste der Tränke, Gifte, Zauber und sonstiger Geheimwissenschaften unterwiesen.

In regelmäßigen Abständen unterbrach ein freudiges Ereignis den tristen Alltag, nämlich sobald ein Knappe in die Reihen der Gilden-Krieger aufgenommen wurde. Die Hierarchie war hart strukturiert, doch gerecht. Den Alten gebührte der volle Respekt der Gilde und niemand widersprach den Aufträgen oder dem gesagten der Alten, denn jeder der später in solche Position hineinwachsen wollte, wünschte später den gleichen Respekt gegenüber seiner Person.

Zwei lange Lehrjahre vergingen als WolveBlade entgültig die Aufnahme in die Gilde erhielt. Jetzt galt es seinem Mentor und der Gilde das Vertrauen zu beweisen und letzterer treu zu dienen. Zum erstenmal weg von der Gilde!

Nach einem weiteren Jahr trat WolveBlades Mentor an ihn heran. "Du wirst mit einigen Knappen deine Sachen packen und befreundeten Jägerinnen helfen. Meldet Euch bei der Dorfältesten - Akara. Krieger der KoR werden sich sammeln und später nachkommen, das ihr gemeinsam ihnen helfen könnt !" So wie ihm geheißen packte WolveBlade seine Sachen und machte sich mit 29 anderen Knappen auf den Weg. Nach zwei Wochen erreichten sie ihr Ziel.

Akara berichtete das mehrere Jägerinnen eine Höhle zur Meditation aufgesucht hätten jedoch nicht zurückgekehrt waren. Und so habe sie sich entschlossen die Gilde um Hilfe zu bitte. Wir entschieden uns aufgrund der "Leichtigkeit" der Bitte ohne die Ritter loszuziehen. Einen Tag lang reisten wir durch das Blutmoor und töteten unzählige Stachelratten und Zombies die dort ihr Unwesen trieben, bis wir die Höhle erreichten.

In drei Gruppen durchsuchten wir die Höhle - mehrere riesige Monster und kleine Horden roter Kreaturen behausten das Dunkel. Wir verloren unser Zeitgefühl, ich glaube es waren mehrere Tage waren die Gänge gesäubert und wir kehrten gemeinsam zurück. Acht Ritter waren eingetroffen und zeigten sich wenig begeistert von unserer Initiative. Doch akara bedankte sich für das schnelle Einschreiten und wir so waren die Ritter, zwei Lehrer waren auch darunter, nicht ganz so zornig als vermutlich ohne den Dank.

Unsere Bewährungsprobe beflügelte uns, sie war überstanden und wir machten in der Nacht kein Auge zu, denn zu aufgeregt waren wir vom Geschehenen. Wir fanden kein Ende mit unseren Erzählungen, Berichten und Übertreibungen.

Nur die feste Hand eines Mentors brachte uns am frühen Morgen noch dazu wenigstens für kurze Zeit etwas zu ruhen, doch der erholsame Schlaf war kaum zu finden. Und das sollte sich noch rächen...

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Letzte Änderung dieser Seite: 01.01.1970
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